Gefahrenhinweiskarten für Wolfsbach

 

Rutschungen, Steinschläge und Felsstürze mit beträchtlichen Schäden an Häusern, Straßen und Forst- sowie Agrarflächen haben das Land NÖ veranlasst Gefahrenhinweiskarten für Rutsch- und Sturzprozesse auszuarbeiten. Seit Juli 2013 werden diese Gefahrenhinweiskarten (geben Auskunft darüber, wo zukünftig mit Rutschungen und Sturzprozessen zu rechnen ist) an die NÖ Gemeinden verteilt und MÜSSEN somit bei Flächenwidmungs- und Bauverfahren von den zuständigen Behörden zur Anwendung gebracht werden.

 

Für Wolfsbach spielt die Gefahrenhinweiskarte „Rutschprozesse“ zukünftig eine wichtige Rolle.

Die Gefahrenhinweiskarte MUSS möglichst früh im Planungsprozess eingesetzt und berücksichtigt werden und zwar in folgenden Verfahren

            Raumplanung: Widmungen von Bauland und speziellen Grünlandkategorien

            Hochbau: Neubau und/oder Erweiterung von Gebäuden

            Infrastruktur: Straßenbau, Leitungsbau

            Wasserbau: Oberflächenentwässerung, Teiche, Versickerung

            Naturschutz und Landwirtschaft: Anschüttungen

            Forstwesen: Wegebau, Waldentwicklungsplan, Rodungen

 

 wolfsbach_rutschprozesse.pdf Rutschprozesse Wolfsbach

 

wolfsbach_sturzprozesse.pdf Sturzprozesse Wolfsbach

 

Die Karte gibt flächendeckend Auskunft über die Wahrscheinlichkeit der Gefährdung durch Rutschungen. Sie berücksichtigt die Entstehung von Rutschungen nicht aber deren Reichweite. Die Einschätzung der Gefährdung wird in drei Gefährdungsklassen gegliedert.

 

Weiße Bereiche: hier ist –durch den RaumplanerIn- zu prüfen, ob augenscheinliche Hinweise auf Rutschprozesse vorhanden sind. Das können wellige Oberflächen, sehr feuchte Dellen im Hangbereich, leicht sichtbare Gebäudeschäden u. ä. sein. In Zweifelsfällen ist der Geologische Dienst des Landes NÖ zur Begutachtung heranzuziehen.

 

Gelbe Bereiche können als Bereiche mit einer mittleren Gefährdungswahrscheinlichkeit eingestuft werden. Für jene Bereiche hat sich der Geologische Dienst des Landes NÖ bereit erklärt, bei einem Lokalaugenschein genauere Erkundungen und Begutachtungen durchzuführen und das Ausmaß der Gefährdung zu beurteilen.

 

Orange Bereiche haben eine derart hohe Wahrscheinlichkeit für Rutschungsgefährdung, dass für geplante Widmungen, Errichtung von Gebäuden, bauliche Anlagen, Straßen u. v. m. ein Gutachten von einer einschlägig fachkundigen Person (Geologe/in, Geotechniker/in) eingeholt werden muss.

 

Nehmen wir also dieses Werkzeug Gefahrenhinweiskarte zur Hand und versuchen möglichen Naturgefahren aus dem Weg zu gehen.


 
 
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